Der Berliner Blumenladen als Reich der Sinne
In Berlin gibt es viele große und kleine Blumengeschäfte. Man sucht sie gewöhnlich dann auf, wenn man ein kleines Mitbringsel kaufen will, wenn man die eigene Wohnung mit wenig Aufwand verschönern will, wenn mal wieder Muttertag ist oder wenn man Blumen verschicken möchte. Aber es gibt auch andere Gründe, weshalb man – vielleicht mitten in einem stressigen Shopping-Marathon- einfach mal in einem Berliner Blumenladen vorbeischauen sollte.
Wenn man an einem Werktag durch die hektische Spree-Metropole läuft, sind die Blumenläden kleine Oasen der Ruhe. Zwar ist Berlin eine vergleichsweise grüne Großstadt mit vielen Parks, aber dennoch ist es eben eine Großstadt: Autoabgase, Lärm, Smog und Menschenmassen, die unheimlich schnell und zielstrebig von einem Ort zum nächsten gelangen wollen. Wie angenehm ist es da, sich all dem für ein paar Minuten entziehen zu können, indem man ein Blumengeschäft betritt.
Blumenläden sind gut gekühlt, was vor allem im Sommer sehr wohltuend ist. Von der Hitze der Stadt ist nichts zu spüren. Auch der Lärm der Autos ist wenn, dann nur gedämpft zu hören. Stattdessen vernimmt man in Blumenläden meist nur das freundliche Plätschern eines zum Verkauf stehenden Zimmerbrunnens. Es stinkt nicht nach Autoabgasen, es duftet nach den verschiedensten Blumen. Beim Herumstreifen durch die Geschäftsräume entdeckt man Blumen in den schönsten Formen und Farben und das Auge erholt sich ein bisschen vom trostlosen Grau der Stadt.